***Philadelphia***

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Antonio als Miguel Alvarez...

In diesem Film habe ich Antonio zum ersten Mal in einer Rolle als Homosexueller gesehen. Mit gemischten Gefühlen habe ich mich vor den Fernseher gesetzt, denn "Schwule" waren vorher für mich etwas Komisches. ABER DIESER FILM UND ANTONIO haben mich davon überzeugt, dass die Liebe zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren genau so viel bedeutet wie zwischen Mann und Frau und dass man es Männern manchmal überhaupt nicht anmerkt, wenn sie homosexuell (schwul mag ich nun gar nicht mehr sagen) sind.

Hier ist noch ein Zitat von Antonio aus dem „Inside The Actors Studio“ Interview (Ich liebe dieses Interview, wie ihr sicher schon festgestellt habt;):

„Ich erinnere mich. An einem Tag hatten wir eine Szene in einem Krankenhaus. Sie rufen mich sofort an, weil er eine Krise hat. Er kam in das Krankenhaus und ich hatte sehr, sehr schnell dort zu sein. Und ich schlug dem Regisseur vor, ich war sehr großzügig, dass ich so was laut aussprach, „ Ich sollte ihn auf den Mund küssen, wenn ich in das Krankenhaus komme. Das ist normal. Wir sind ein Liebespaar. Und wenn ich ihn sehe, muss ich ihn auf den Mund küssen. Das macht man so. ( Antonio weiß wovon er spricht, er hatte schon mehrere Homosexuelle in Spanien gespielt) Und Tom sagte: „ Ich weiß nicht.“ Das ist ein Zeichen der Liebe zwischen zwei Personen, die schwul sind. Immer. Und er sagte: „Weißt du, das ist richtig.“ Niemand verliert einen Finger, niemand wird irgendwas von dir wegnehmen, so was ist das Problem ? So haben wir es gemacht (Leider sieht man es nicht richtig im Film ) und ich denke Tom war irgendwie sehr, sehr dankbar.“

Der Interviewer rezitiert nun, was Tom einmal über die Arbeit mit Antonio gesagt hat: „Weil ich einen Mann spiele, der mit Antonio Banderas zusammenlebt, sind 90% der Frauen der ganzen Welt und 20% der Männer eifersüchtig auf mich.“

Zitat Antonio's über "Philadelphia" im "Detour" Magazin von 1993!!! (Beachtet, er spricht noch nicht lange englisch:)

"Wenn ich an 'Philadelphia' denke, bin ich sehr dankbar, dass ich in dieses Projekt integriert bin. Die Leute sind fantastisch, Jonathan Demme, Tom Hanks und Denzel Washington. Und es ist ein wichtiger Film, weil wir über ein Thema sprechen, dass für die Filmindustrie in Hollywood immernoch taboo ist. Endlich entschloß sich TriStar ein grosses Budget in eine Story zu investieren, die wirklich passiert und worüber jeder besorgt ist. Ich denke das ist sehr wichtig für Hollywood. Eigentlich bin ich sehr stolz auf diesen Film weil er von AIDS handelt. Ich hoffe es hilft den Leuten zu verstehen, was wirklich passiert und wie diese Individuen leiden. Nichts wird mit diesem Film repariert sein, aber es ist ein weiterer Schritt. Wir können mit Hilfe der Filme darüber erzählen, denn wir können es nicht einfach verstecken und leichtfertig damit umgehen. AIDS verschwindet nicht einfach so. Dieser Film wird aus vielen Gründen nützlich sein und ich hoffe er wird vielen Leuten helfen. Er wird nichts kurrieren, das ist sicher, aber vielleicht regt er die Leute zum nachdenken an und er hilft mehr Geld zu finden um das Problem zu lösen. Das wichtige daran ist, dass der Film von Hollywood kommt. Das ist genau der Punkt. Eine Tür wurde geöffnet."



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Die beste Story über Miguel A., meiner Meinung nach (in englisch),ist hier:

Lonely This Christmas (Klick auf Pepes stories)