"FRIDA"

Antonio als David Siqueros in einer Mini-Nebenrolle in Salma Hajeks Meisterwerk

Kinostart: 06.03.2003

Im Jahr 1922 erleidet die junge Studentin Frida Kahlo (Salma Hayek) aus Mexiko bei einem Busunfall lebensgefährliche Verletzungen, die sie für die kommenden Jahre ans Bett fesseln. Ein guter Freund bringt ihr Pinsel und Leinwand, und aus der Bettlägrigen, die fürchtete, nie mehr laufen zu können, entwickelt sich eine lebenshungrige Malerin voller Kreativität und Tatendrang. Das Auge des respektierten Malers Diego Rivera (Alfred Molina) fällt auf ihr Werk, er protegiert und heiratet sie. In den folgenden Jahren sorgt das exzentrische, aber auch politisch engagierte Künstlerpaar für jede Menge Wirbel inner- wie außerhalb der Kunstszene. Salma Hayek macht eine Top-Figur als legendäre mexikanische Künstlerin, die sich den Lebensgenuss vom Schicksal nicht verderben lässt. Geoffrey Rush, Ashley Judd, Antonio Banderas und Edward Norton sind mit von der Partie.

Vollblutweib, Kämpferin und Künstlerin - das alles war die mexikanische Malerin Frida Kahlo (1907- 1954). Ein tragischer Unfall fesselte das ungestüme Mädchen ans Bett. Sie gab nicht auf, wehrte sich mit Wucht gegen das Schicksal und begann zu malen. Ihr starker Wille besiegt die Krankheit, zunächst einmal jedenfalls. Halbwegs genesen, traf die junge Schönheit den berühmten, sehr viel älteren Maler und Frauenschwarm Diego Rivera. Das glamouröse Paar eroberte die Kunstwelt Mexikos und Amerikas, wird zum Darling der Gesellschaft.

Diese Künstlerbiografie in satten Farben ist Salma Hayeks Triumph. Der mexikanische Hollywoodstar kämpfte lange um das Projekt und spielt eine der faszinierendsten Frauen des 20. Jahrhunderts mit Lust, Verzweiflung und Intensität. An den Stationen eines voll ausgelebten Lebens begegnen wir Trotzki als Fridas Liebhaber und Nelson Rockefeller als reichen Banausen. Eine mitreißende und gewaltige Love-Story, die unter die Haut geht, ein gefährlicher Tanz auf dem Vulkan unkontrollierter Gefühle - Kino voller Herz.