"Das Gesetz der Begierde"
(La ley del deseo)

Antonio als Antonio Benitez


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Dieser Film über einen mental unstabilen jungen Mann (Antonio), der von einem kokainsüchtigen Regisseur besessen ist, war wegen seiner sehr offenen, homosexuellen Sexszenen sogar in Europa umstritten.

Almodovar beschreibt seine Charactere folgendermaßen: "Der Character von Eusebio hat ein sehr großes Verlangen Begierde zu spüren, aber, so sagt er es zu Antonio, es ist egal für wen. Da ist Pathos des Künstlers, des Intelektuellen in seinem Character, dass sich in seiner eigenen Identizität wiederspiegelt.

Für Antonio Benitez ist das Motiv der Begierde etwas Sofortiges, was sich in Energie umwandelt. Ihre Tragödie ist, dass Pablo erst am Ende bemerkt ,dass das Objekt seiner Begierde direkt an seiner Seite ist."

Thanks Reico for the Wallpaper !!!

Dieser Film ist nicht mit Hollywood-Filmen zu vergleichen. Almodóvar wollte schocken mit diesem Film, sicher, Almodóvar will immer schocken mit seinen Filmen. Das Gesetz der Begierde ist aber nicht nur ein schockierender Film, er sagt auch Dinge aus und ist sehr unterhaltsam gedreht worden. Witzig und dramatisch. Almodóvars typische Tragikomödie eben. Und es geht in diesem Film eben nicht darum, ob Antonio nun gut oder nicht gut aussieht - hey, er ist ein durchgeknallter schwuler Psychopath, der sogar den Geliebten seines Objekts der Begierde umbringt, um das zu bekommen was er will. Und hier liegt das eigentlich schockierende an diesem Film: Das Objekt seiner Begierde ist ein Mann, noch dazu ein drogensüchtiger Regisseur.

Der Anfang ist große Klasse. Dass jemand den Mut hat, so etwas zu filmen ist schon beachtlich. Und ich finde es nicht abstoßend, nicht pervers. Es ist etwas, was Männer eben tun. Und es gehört sehr viel Können dazu, soetwas nicht billig wirken zu lassen. Und Antonio war so sehr sein Charakter, dass er einfach nicht so aussehen konnte wie sonst. Da passen auch die Gelfrisur und die bunten Hemden. Das ist das, was Antonio so einzigartig macht: Er IST sein Charakter. Deshalb verlieben sich die Chicas in seine Charaktere. Weil sie wirklich sind. Weil Antonio eine Person erschafft. Das Geheimnis, um Almodóvars Filme zu verstehen und nachvollziehen zu können, liegt darin, die Emotionen zu verstehen und zu erkennen, die Almodóvar in so einen Film steckt.

(danke Alina, dass du Del's und deine Meinung so gut in Worte fassen konntest ;)


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Auch Carmen Maura ist in dem Film wieder dabei und ihre Rolle ist ebenfalls SEHR interessant und von ihr sehr beeindruckend gespielt.


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